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13.12.2017

Warum Milchprodukte nichts für dich sind.

Selbstverständlich wissen Menschen mit einer Laktoseintoleranz das sie Milchprodukte nicht vertragen und das sind einige auf unserer Welt. Ganze 75 % der erwachsenen Weltbevölkerung verträgt keine Milchprodukte. Von den übrigen 25 % wissen manche sicher einfach noch nicht warum sie regelmäßig mit Haut, Verdauungsbeschwerden und Müdigkeit zu kämpfen haben. Die Verdauung von Milchprodukten ist eine echte Tortur.

Bei Menschen mit der Stoffwechselstörung Laktoseintoleranz bildet der Körper zu wenig von dem Enzym Laktase oder es ist gar nicht vorhanden.
Laktase spaltet das Disaccharid (Zweifachzucker) Laktose in seine Bestandteile, die Monosaccharide (Einfachzucker) Galaktose (Schleimzucker) und Glukose (Traubenzucker) auf, damit diese durch die Dünndarmschleimhaut aufgenommen werden können.Bei Menschen europäischer Abstammung wird Laktase meistens auch noch im Erwachsenenalter produziert. Allerdings schwächt sich die Enzymaktivität nach der Stillzeit in vielen Fällen allmählich auf etwa 5–10 % der ursprünglichen Aktivität bei der Geburt ab.
Ist die Laktaseaktivität zu gering, wird die Laktose nicht oder nur teilweise aufgespalten und kann nicht oder nicht vollständig im Dünndarm absorbiert werden. So erreicht die ungespaltene Laktose den Dickdarm. Dort wird sie von Darmbakterien aufgenommen und vergoren, wobei Laktat (Milchsäure) – das für Wassereinfluss in den Darm sorgt – und Gase entstehen. Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall können die Folge sein.

Die Laktose ist das eine das andere ist das Milcheiweiß Casein.
Milcheiweißalergien kommen bei Säuglingen häufiger vor als bei Erwachsenen.
Zudem gibt es Hinweise auf Zusammenhänge zwischen Kasein und Exorphinen. Exorphine sind Peptide, welche die Verdauung behindern und die, ähnlich Phytoöstrogenen, fortpflanzungsinhibitorisch wirken.

80 % des Milcheiweiß ist Casein, 20 % sind Molkeproteine.

Casein verlangsamt die Verdauung auf Grund von Mizellen. Wenn du zum Beispiel Milch in Essig gibst (Essig dient als Beispiel für die Magensäure) flockt das Casein sofort auf. Casein wird also deshalb langsam aufgenommen, weil es die Darmmotilität verlangsamt und sich zu einem fast ballaststoffartigen Brei entwickelt.

Die Verträglichkeit ist also sehr schlecht. Nicht verdaute Peptide bleiben im Darm und erhöhen das Entzündungslevel, was mit der Zeit Darmzotten verkümmern lässt und die Nährstoffaufnahme verschlechtert.

Jetzt haben wir noch nicht über die Folgen von erhöhten Entzündungswerten im Körper gesprochen. Dazu gerne in späteren Artikeln mehr.

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